Die Spanische Handelskammer für Deutschland nimmt an der Jahresversammlung der Spanischen Auslandshandelskammern teil

Die Spanische Handelskammer für Deutschland nimmt an der Jahresversammlung der Spanischen Auslandshandelskammern teil

Die Versammlung diente dem Austausch bewährter Verfahren, der Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen den Auslandshandelskammern und den regionalen Handelskammern in Spanien sowie der Erschließung neuer Möglichkeiten zur Unterstützung spanischer Unternehmen

Die Amtliche Spanische Handelskammer für Deutschland nahm, vertreten durch ihren Präsidenten Fernando Silva, an der Versammlung der 45 Offiziellen Spanischen Handelskammern im Ausland (CAMACOES) teil, die vom 7. bis 9. Juli in Madrid stattfand. Die von der Spanischen Handelskammer (Cámara de Comercio de España) organisierte Veranstaltung brachte Vertreterinnen und Vertreter des internationalen Netzwerks der Spanischen Auslandshandelskammern sowie der 83 regionalen Handelskammern Spaniens zusammen. Ziel war es, die Zusammenarbeit zwischen beiden Netzwerken zu stärken, bewährte Verfahren auszutauschen und neue Kooperationsmöglichkeiten zu identifizieren, die zur Internationalisierung spanischer Unternehmen beitragen.


Die Veranstaltung begann am 6. Juli mit einem Empfang, bei dem die institutionellen Vertreterinnen und Vertreter sowie die Teilnehmenden der Versammlung begrüßt wurden. Am 7. und 8. Juli folgten die Arbeitssitzungen, die im Ministerium für Wirtschaft, Handel und Unternehmen sowie in der Spanischen Handelskammer stattfanden.


Im Rahmen des Programms beteiligte sich unsere Kammer an einer Diskussionsrunde zum Thema Best Practices in der Zusammenarbeit mit Institutionen und Regierungen. Fernando Silva tauschte sich dabei mit Silvia Borda, Generalsekretärin der Spanischen Handelskammer in Kanada, Rodrigo Medina Noël, Geschäftsführer der Spanischen Handelskammer in Australien, sowie Sergio Nespral, Executive Director der Spanischen Handelskammer in Japan, aus.


In seinem Beitrag hob Fernando Silva die Rolle der Spanischen Handelskammer für Deutschland als Plattform für die öffentlich-private Zusammenarbeit hervor. Er betonte insbesondere ihre Funktion als Bindeglied zwischen der Wirtschaft und den Institutionen beider Länder. Als Beispiel für diesen Ansatz verwies er auf die kürzlich von der Kammer ins Leben gerufene Arbeitsgruppe ENÉRGICA, die den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Institutionen im Energiesektor fördern soll.


Die Teilnahme an der Versammlung unterstreicht das Engagement unserer Kammer für die Stärkung des Netzwerks der Spanischen Auslandshandelskammern sowie für die Entwicklung von Initiativen, die die Internationalisierung und Wettbewerbsfähigkeit spanischer Unternehmen in Deutschland und auf internationalen Märkten fördern.


Fernando Silva zum Vizepräsidenten der FEDECOM ernannt

Ein besonderer Meilenstein für unsere Kammer im Rahmen der Versammlung war die Ernennung von Fernando Silva zum Vizepräsidenten der Föderation der Offiziellen Spanischen Handelskammern in Europa, Afrika, Asien und Ozeanien (FEDECOM). Diese Ernennung würdigt die erfolgreiche Arbeit, die die Spanische Handelskammer in Deutschland in den vergangenen Jahren geleistet hat, und bekräftigt zugleich ihr Engagement, gemeinsam mit der Spanischen Handelskammer und dem gesamten Netzwerk der Auslandshandelskammern auch künftig Initiativen zur Förderung der Internationalisierung spanischer Unternehmen sowie der institutionellen Zusammenarbeit voranzutreiben.


Über das Netzwerk der Spanischen Auslandshandelskammern


Das Netzwerk der Offiziellen Spanischen Handelskammern im Ausland (CAMACOES) umfasst 45 Handelskammern in 43 Ländern auf fünf Kontinenten. Mit 8.376 Mitgliedsunternehmen – ein Zuwachs von 33,8 % gegenüber 2020 – zählt es zu den wichtigsten Instrumenten zur Unterstützung der Internationalisierung spanischer Unternehmen und fördert die Vernetzung von Wirtschaft, Institutionen und internationalen Märkten.